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Ab 1990 war Ahlbeck, im Verbund der „Kaiserlichen“ Seebäder,
nun nicht mehr nur Erholungs- und Badeort, sondern profitables
Geschäftsfeld kühner Ideen und agiler Manager geworden.
Das „Sahnestück“ in den Tannen, welches sich
fortan „Hotel Waldeck“ nannte, hatte in diesem rasanten
Wechselspiel von Angebot und Nachfrage einen wesentlichen Nachteil:
es erwies sich als zu klein, um „damit richtig Geld verdienen
zu können“. Das Ende des in die Jahre gekommenen „Objektes“ schien
unausweichlich. Doch es siegte das Amt für Denkmalschutz.
Die Erwerber verpflichteten sich zum Erhalt und zur Sanierung
des Historischen und durften dafür einen Anbau, ein Appartementhaus
errichten, der historisierende Elemente aufzuweisen hatte, angepasst
an das Vorhandene. Der gelungene Kompromiss und der ab 1998 neue
noch passendere Name „Hotel Kastell“ hätten
wahrscheinlich auch den einstigen Erbauer begeistert. |
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